Information zu Wespen und Hornissen

In den heißen Sommermonaten häufen sich die Meldungen zu Wespennestern. Doch ein solches Nest ist selten eine akute Gefahr!

Hier lesen Sie, wie Sie am Besten mit der Situation umgehen!

 

Bienen und Wespen stechen nur bei Lebensgefahr!
Grundsätzlich sind die meisten in Deutschland vorkommenden Wespen- und Bienenarten friedlich und nicht aggressiv. Lediglich, wenn die schwarz-gelben Insekten sich bedroht fühlen, stechen sie zu.

Somit lassen sich Konflikte am einfachsten vermeiden, wenn man zu den Nestern Abstand hält. In der Regel hat ein Wepsennest einen "Hoheitsradius"  von 3-4 Metern. Die Insekten reagieren empfindlich auf Vibrationen und Erschütterungen, aber auch auf Düfte (Parfüm) und Kohlendioxid (Ausatemluft). Unterlassen Sie es unbedingt, nach den Wespen zu schlagen!

 

Die Insekten stehen unter Naturschutz!
Die Wespen und Bienen sind durch das Bundesnaturschutzgesetz geschützt. Somit ist das Töten der Tiere nicht erlaubt und kann Geldbußen zur Folge haben. Auch ein Umsiedeln ist oft überflüssig, wenn Betroffene sich an die Verhaltensregeln halten würden.

 

Gestochen - was nun?
Ist es zu einem Stich gekommen, ist das meistens kein ernsthaftes Problem. Die Schwellung soll gekühlt und mit einer Salbe (in der Apotheke erhältlich) eingerieben werden.

Ausnahme sind Allergiker: Manche Menschen reagieren allergisch auf Bestandteile des Gifts. Hier ist sofortige medizinische Versorgung notwendig, da es zu einem Schockzustand, Bewusstlosigkeit oder Anschwellen der Atemwege kommen kann.

 

Sollten Sie dennoch Probleme mit Bienen, Hornissen oder Wespen haben, können Sie sich an die zuständige Stelle wenden: Kreisverwaltung Kusel, Artenschutz: 06381-424139

Quelle des Inhalts: www.retter.tv